Pressemitteilung:
GIZ-Standort Bonn muss substanziell gestärkt werden
„Bonn ist bundesweit die erste Adresse in Fragen der Entwicklungs- und internationalen Zusammenarbeit. Dies ist Bestandteil des Strukturwandels der Stadt und wurde vom Bund immer wieder bekräftigt. Dem müssen nun auch Taten folgen. Es ist schlicht nicht hinnehmbar, wenn im Zuge des Fusionsprozesses zur GIZ sogar weniger Personal in Bonn angesiedelt ist, wie die Bundestagsabgeordneten aus Bonn und der Region nachweisen. Nach dem Bruch des Berlin/Bonn-Gesetzes durch Verteidigungsminister de Maizière bricht mit Niebel ein weiteres Mitglied der Bundesregierung Zusagen gegenüber Bonn. Dies hat Auswirkungen auch für ganz Nordrhein-Westfalen. Die NRW-Landesregierung ist sich ihrer Verantwortung gerade im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit bewusst. Am 30. und 31. Januar wird die 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik von der Landesregierung und weiteren Partnern durchgeführt. Nordrhein-Westfalen unterstützt den Standort Bonn verlässlich. Gleiches sollte auch für den Bund gelten. Wir fordern daher die Einhaltung der Zusagen durch Bundesregierung und GIZ“, schließen Hendricks und von Grünberg ab.
