Pressemitteilung:

  • 02. Dezember 2010

Bernhard „Felix“ von Grünberg begrüßt Einigung auf Bonn als Hauptsitz der GIZ

Als „großen Erfolg und Gewinn für Bonns Profil als Zentrum der Entwicklungszusammenarbeit“ bezeichnet der Bonner Landtagsabgeordnete Bernhard „Felix“ von Grünberg die heute bekannt gewordene Einigung, in der Bundesstadt den Hauptsitz der neuen „Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit“ (GIZ) anzusiedeln. Nach langen und schwierigen Verhandlungen sei es der nordrhein-westfälischen Landesregierung schließlich gelungen, die Fusion von GTZ, Deutschem Entwicklungsdienst und InWent an diese Bedingung zu knüpfen.

Im Detail heißt dies, dass der Vorstand der GIZ einschließlich der Vorstandssprecher seine Tätigkeit mindestens zur Hälfte in Bonn ausüben wird. Die Vorstandssitzungen werden überwiegend in Bonn stattfinden. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ, die am Standort Bonn beschäftigt sein werden, wird mindestens so hoch sein, wie die Zahl der Mitarbeiter von GTZ, DED und InWent am Standort Bonn in diesem Jahr.

„Dass nicht nur diese Zusagen erreicht wurden, sondern darüber hinaus auch die ausdrückliche Absicht bekundet wurde, den Standort Bonn nach 2013 nochmals zusätzlich zu stärken und aufzuwerten, ist ein toller Erfolg“, so von Grünberg weiter. „Schade ist nur, dass die Landesregierung bis zuletzt nicht mit der Rückendeckung aller Parteien in NRW in die Verhandlungen gehen konnte. Noch in der heutigen Plenarsitzung hatten wir einen CDU-Antrag auf dem Tisch, der einen Verzicht auf den Hauptsitz bedeutet hätte. Ich bin mir aber sicher, dass von nun an alle daran mitwirken werden, dass der Auf- und Ausbau der neuen Gesellschaft am Sitz Bonn konsequent und kontinuierlich weitergehen wird.“