Termin
10.
Mär

Tagung der FES mit Bernhard "Felix" von Grünberg: "Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen"

Termindetails
Eine nachhaltige und umfassende Integrationspolitik erfordert ein abgestimmtes Instrumentarium von Angeboten und Aktivitäten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Das Zuwanderungsgesetz von 2005 regelt u. a. die Zuständigkeiten des Bundes für Integrationsangebote. Zentrales Element sind die Integrationskurse. Zahlreiche Kommunen haben inzwischen Integrationskonzepte entwickelt und verabschiedet und die Förderung der Partizipation von Migrantinnen und Migranten als kommunale Querschnittsaufgabe erkannt. Auch die Bundesländer haben Landesintegrationsprogramme auf den Weg gebracht. Was weitgehend fehlt, sind gesetzliche Grundlagen auf Landesebene, die verbindliche Strukturen der Integrationspolitik festschreiben.

Nach Berlin ist Nordrhein-Westfalen das erste Flächenbundesland, das ein „Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration“ verabschieden will. Unter anderem sollen in allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW kommunale Integrationszentren eingerichtet werden. Weiterhin wird die Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltungen als Ziel genannt. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen, insbesondere die Migrantenorganisationen, sollen stärker gefördert werden.

Auf der Konferenz des Gesprächskreises Migration und Integration sollen die Regelungsbereiche des Landesintegrationsgesetzes präsentiert werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Wirkungen die gesetzlichen Vorgaben für die Ausgestaltung der Integrationsangebote vor Ort haben werden.
Wir würden uns freuen, Sie auf dieser Konferenz begrüßen zu können.

Günther Schultze
Leiter des Gesprächskreises Migration und Integration der Friedrich-Ebert-Stiftung


Anmeldung bis zum 06. März 2012